respecca in Kambodscha

Maulbeerseide aus Kambodscha

Kambodscha hat eine sehr lange Seiden-Tradition. Durch die Kriege und den Bürgerkrieg kamen die Seidenraupenzucht und das Weben der Seide allerdings beinahe zum Erliegen. Webstühle wurden unter den Roten Khmer zerschlagen und verbrannt. Maulbeerbäume wurden heraus gerissen und vernichtet. Damit verschwand beinahe auch die weltweit einmalige Kunst der Seidenherstellung. Langsam blüht die Seidenraupen Zucht und die Seidenweberei Kambodschas wieder auf.
Zukunft: Eines der größten und primären Hemmnisse ist der Rohstoff Seide der nicht in genügendem Maß produziert werden kann. Grund sind die mangelhaften Gebäude für die Aufzucht der Brut der Seidenraupen. Seidenraupen sind in der Aufzucht äußert empfindsam und heikel in der Behandlung.  Ohne eine kontinuierliche Aufzucht und ohne Ausfall der Bruten, ist keine Weiterentwicklung möglich. 2010 zum Beispiel wurden aufgrund der großen Hitze über ¼ der Seidenraupen getötet. Projekthintergrund: Dieses Projekt dient der Schaffung neuer Arbeitskräfte in einer entlegenen Provinz in Kambodscha.  Das Land Kambodscha zählt noch heute zu einem der ärmsten Länder dieser Erde.
Die soziale Situation in den Provinzen ist noch immer außerordentlich schwierig. Es sind vor allem Frauen für  die das Seidenhandwerk oft die einzige Möglichkeit darstellt, sich neben der Arbeit in der  eigenen Landwirtschaft eigenes Geld dazuzuverdienen.  Mit einer verstärkten Seidenraupenzucht werden dabei auch alte Traditionen und Herstellungsweisen bewahrt und gefördert. Ökologische Produktionsweisen gilt es  weiter zu intensivieren. In diesem Bereich liegt für respecca handel.t und die Handelspartner in Kambodscha ein großes Potential, das es gilt Hand in Hand auf – und auszubauen.

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